Kein Expert Advisor (EA) läuft ewig


Die Vergangenheit hat gezeigt, dass jeder EA sein Ablaufdatum hat. Denn entweder basiert er auf dem Monetarisieren von Eigenheiten eines Währungspaares, oder es traden zu viele Marktteilnehmer dieselbe Strategie.

Ein Beispiel dafür ist die Idee, eine Eigenheit des EURCHF auszunutzen. Über lange Zeit war es so, dass in den Nachtstunden, in denen die europäischen Börsen geschlossen waren, der Kurs klar seitwärts verlief und so mit einfachen Mitteln ein paar Pips hergab. Das Jahr 2006 war dafür das beste:

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Abbildung : Backtest Performance

Hätte man in diesem Jahr einen EA live mit 2.000 USD laufen lassen, der nur mit ein paar kleinen Filterungen durch Bollinger Bands, Moving Averages und Average True Range gefiltert wurde, hätte man am Ende des Jahres einen Kontostand von 317.817.686,66 USD aufweisen können. Man muss dazu sagen, dass die Einsätze recht hoch wären, da der Roboter immer 30% des verfügbaren Kapitals eingesetzt hätte. Die Risk Reward Ratio wäre auch unter der vertretbaren Grenze gelegen!

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Abbildung : Backtest Details

Seit einer Fixierung einer Untergrenze von 1.20 am EURCHF ist diese Strategie eines Nachtscalpers hinfällig geworden, wie der Screenshot des Backtests von 2011 zeigt:

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Abbildung : Backtest Equity Graph

Hier wäre das Kapital recht schnell vernichtet.

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