Breakout Strategien


Ausbruchstrategien versuchen übermäßige Kursentwicklungen in Profit umzuwandeln. Nehmen wir an, der Kurs bewegt sich eine Zeit lang innerhalt von Durchschnitten oder auch Standardabweichungen. Bewegt sich der Kurs nun aus diesem „normalen“ Bereich heraus, muss etwas passiert sein. Entweder handelt es sich um News oder um einen Big Player, der den Move verursacht.

Alleine der Ausbruch sollte noch nicht Grund genug sein, den Trade zu eröffnen, Bestätigungen sind auch hier sehr gefragt. Ist der Ausbruch in Trendrichtung? Bestätigt die Kursentwicklung der aktuellen Kerze, den Ausbruch der vorhergehenden? Man könnte z. B. eine Pending Buy Order 2-3 Pips über dem Höchstkurs der Ausbruchskerze setzen:

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In ausgeprägten Trendzeiten, ist dies sicherlich eine Möglichkeit profitabel zu traden.

Ausbruchsstrategien können aber auch mittels Support und Resistance Linien umgesetzt werden:

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Eine drei Mal getestete Resistance-Linie ist schon eine starke Barriere. Wird diese dann durchbrochen, kann eine starke Kursbewegung die Folge sein.

Ein weiterer Ansatz der Breakout Strategien, ist der sogenannte Session Breakout:

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Dabei markiert man die Schwankungsbreite des Kurses der Nacht bis hin zum Öffnen der dazugehörenden Börse. Im oben gezeigten Beispiel ist das der GBPUSD und die London Öffnung (Box A). Die Box B zeichnet die Ober- und Untergrenze für die verbleibende Zeit der Londoner Börsenzeit. Bei Ausbrüchen versucht man den voraussichtlichen Trend des Tages so profitabel wie möglich zu monetarisieren. Achtung auch hier auf S&R und Pivots!

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